Huff um Mitternacht - Wollteppich nach Maß | VELDOR
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Huff um Mitternacht

Richtpreis · nach Maß249,99 €/ m²130.000Stiche pro m²5 kg/m²Gewicht18-20 mmTeppichstärkeFertigungszeit: 32-34 Tage
zzgl. Lieferzeit

Wolle ist eine Naturfaser. Die Eigenschaften eines Teppichs hängen auch von seiner Verarbeitung und Pflege ab. Individuelle Unverträglichkeiten lassen sich durch die Materialwahl allein nicht ausschließen.

Die Berechnung dient zur unverbindlichen Preisorientierung. Online-Bestellungen sind noch nicht möglich. Fragen zu Ihrem Wunschmaß oder zur Lieferung? Schreiben Sie uns.

Verfügbare Farben:

Huff und Mitternacht. Die einzige Uhr, die Respekt verdient.

Mitternacht.

Alle schlafen. Das Haus ist ruhig. Die Straße ist ruhig. Die Welt ist endlich ruhig.

Und Huff ist… zufrieden?

Ja. Befriedigt. Vielleicht heute zum ersten Mal.

Der Morgen war der Feind. Mittags kam es zu Verrat. Der Abend wartete.

Aber Mitternacht? Mitternacht ist ein Verbündeter.

Midnight versteht Huff. Mitternacht verlangt nichts. Es ist erst Mitternacht.

Huff sitzt auf Wolle. Im Dunkeln. Allein.

Aber nicht einsam. Niemals einsam um Mitternacht.

Weil Mitternacht voller Gesellschaft für diejenigen ist, die zuhören können.

Das Ticken der Uhr in der Küche. Ein Kühlschrank, der sich ein- und ausschalten lässt. Irgendwo draußen ein knarrender Baum. Eine Stille, die nicht leer, sondern VOLL ist.

Voller Platz. Voller Frieden. Voller Möglichkeiten.

Tagsüber ist alles definiert. Das ist der Morgen. Das ist es, was Sie tun. Es ist Mittag. Das ist es, was Sie tun. Es ist Abend. Das ist es, was Sie tun.

Nachts ist nichts definiert. Nacht ist Freiheit.

Huff ist ein nachtaktives Wesen, das in der Tageswelt gefangen ist.

Sein Körper sagt: Tagsüber schlafen, nachts wach sein.

Sein Leben sagt: Sei wach, wenn alle anderen wach sind. Anpassen.

Huff angepasst. Weil er es muss. Denn das Essen kommt tagsüber. Denn Aufmerksamkeit kommt tagsüber. Weil das Leben tagsüber stattfindet.

Aber nachts? Nachts lebt Huff.

Das Richtige lebt.

Novalis, ein deutscher Romantiker, schrieb über die Nacht.

„Hymne der Nacht“. Er widmete die gesamte Gedichtsammlung der Dunkelheit.

Er sagte, dass die Nacht die Mutter des Tages sei. Dass alles aus der Nacht kommt. Diese Dunkelheit ist der Anfang.

Huff würde etwas anderes sagen.

Die Nacht ist nicht die Mutter des Tages. Die Nacht ist eine RUHE vom Tag.

Dan ist ein Fehler. Die Nacht ist Korrektur.

Es ist ein lauter Tag. Die Nacht ist Stille.

Es ist ein Tag der Erwartung. Nacht ist Freiheit von Erwartungen.

Es ist ein „sollte“-Tag. Die Nacht heißt „Du musst nichts tun“.

Und Huff muss um Mitternacht nichts tun.

Er kann nur sitzen. Auf Wolle. Im Dunkeln. Und zu existieren.

Ohne Zweck. Ohne Ziel. Ohne „Was machst du jetzt?“ und „Hast du Hunger?“ und „komm her“ und „geh weg von dort“.

Die Existenz selbst. Sauber. Unbelastet.

Das Schaf schläft um Mitternacht.

Ovca versteht die Poetik der Dunkelheit nicht. Ein Schaf schätzt Stille nicht. Für ein Schaf ist die Nacht nur die Zeit zwischen Abendessen und Frühstück.

Huff weiß es zu schätzen.

Huff weiß, dass hinter dieser Nacht noch mehr steckt. Nacht ist Raum. Die Nacht ist eine Zeit, die nur dir gehört.

Und Wolle. Wolle hat um Mitternacht eine andere Textur.

Nicht körperlich. Körperlich ist sie dieselbe. Aber das Gefühl ist anders.

Tagsüber ist Wolle ein Ort zum Ausruhen zwischen Aktivitäten.

Nachts ist Wolle die Welt. Die ganze Welt von Huff. Zwei Zentimeter Wolle und die Unendlichkeit der Dunkelheit drumherum.

Genug.

Mehr als genug.

Huff und Mitternacht. Die einzig wahre Liebesbeziehung.

Keine Anfrage. Keine Erwartungen. Keine Enttäuschung.

Nur zwei Wesen, die sich verstehen. Huff und Dunkelheit. Dunkelheit und Ärger.

Und dazwischen Wolle.

Veldor